In diesen Kriegstagen verstarb auch der langjährige Dirigent Feßler am 15. August 1917. Er hatte sich während des Krieges aus Gesundheitsgründen pensionieren lassen und war nach Biberach gezogen. Bei seiner Beerdigung war Musikkapelle so schwach besetzt, dass Biberacher Musikfreunde einspringen mussten, um dem Toten ein ehrendes Geleit zu geben.

Pfarrer Keilbach, selbst ein erfahrener Musiker, übernahm nun die Leitung über den kümmerlichen Rest, den der Krieg übrig gelassen hatte. Als endlich wieder der Frieden in das Land eingekehrt war, nahmen nach und nach, außer den drei gefallenen Kameraden, alle Mitglieder das aktive musizieren wieder auf.

Da es Pfarrer Keilbach bei starker Inanspruchnahme seiner seelsorgerischen Tätigkeiten zuviel wurde, übergab er den Dirigentenstock dem stellvertr. Dirigenten Hans Schmidberger.

zurück Übersicht weiter