Das Schloss wurde ab 1558 von Matthias Manlich, einem Augsburger Kaufherren, erbaut. Er hatte Aussicht in den Adelstand erhoben zu werden und brauchte dazu ein angemessenes Refugium. Er erlebte dies leider nicht mehr und seine Nachkommen verkauften die 1565 die Ortsherrschaft samt Schloss an das Kloster Ochsenhausen und von dort gelangte es über die Säkularisierung 1803 an den Fürsten Metternich-Winneburg. Dieser veräußerte das Schloss 1825 an das Königreich Württemberg und es befindet sich heute im Besitz der Landes Baden-Württemberg. Das Schloss wird von der Gemeinde Ummendorf und der Fachhochschule Biberach für kulturelle Veranstaltungen genutzt.

Die Kirche Sank Johannes der Evangelist ist die neu im Empirestil gebaute Kirche der 1803 einem Brand zum Opfer gefallenen Rokokokirche, die erst vor nicht ganz 100 Jahren neugebaut und 1719 eingeweiht worden war. Für den feierlichen Einzug in die Kirche am 19.12.1805 mussten Musiker aus Biberach engagiert werden. Der Turm in seinem heutigen Aussehen ist aus dem Jahr 1743, wo er erhöht und mit einem Barockhelm versehen wurde.

Der Kreuzberg mit Kreuzweg und Kapelle wurde von ab 1888 auf Initiative von Prälat Dr. Engelbert Hofele mit viel gemeinnütziger Arbeit der Ummendorfer errichtet und 1892 eingeweiht worden. Bemerkenswert ist auch dass seit 1888 der Kreuzberg mit Kapelle schon elektrisch erleuchtet wurde mit Strom aus der oberen Mühle.

1972, eine Zeit in der Neues hoch im Kurs stand und mit alten Zöpfen kein Staat zu machen war, wurde die Kapelle gesprengt und abgeräumt weil die Kosten für eine fällige Renovation als nicht tragbar angesehen wurden.

Kreuzbergkapelle