Am vergangenen Freitagabend fanden zum ersten Mal die Sommer-Klänge des Musikvereins Ummendorf statt. Bei sonnigem und warmem Wetter verabschiedeten sich die Musiker im Hof des Bräuhauses mit einem abwechslungsreichen Programm in die wohlverdiente Sommerpause. Der Musikverein begeisterte die zahlreichen Gäste mit anspruchsvoller Unterhaltungsmusik von afrikanischen Rhythmen und dem Klang des wilden Westens bis hin zu italienischen Klassikern wie „Azzurro“. Aber auch klassische Märsche und Polkas, sowie zahlreiche solistische Werke gehörten zum Programm an diesem lauen Sommerabend. Bei kalten Getränken und köstlichen Essensangeboten, zubereitet von Stefan Dobler und seinem Team des Bräuhaus Ummendorf, konnten die Besucher den wohlverdienten Feierabend bis weit in die Nacht hinein genießen. Beim Finale mit der „Slavonicka Polka“ brauchten die Musiker keine Noten mehr und mischten sich gekonnt unter die euphorisch mit klatschenden Zuschauer oder musizierten voller Freude auf ihren Stühlen stehend.
Der Musikverein Ummendorf bedankt sich bei allen Gästen für ihr Kommen und dem Bräuhaus Ummendorf für die Unterstützung und wünscht Ihnen allen einen erholsamen Sommerurlaub.

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Jugendausbildung im Musikverein Ummendorf

Schon der griechische Philosoph Aristoteles sagte einmal „Die Musik vermag unseren Charakter zu bilden. Ist dem aber so, so ist es klar, dass wir unsere jungen Leute darin unterrichten müssen." Für Kinder und Jugendliche ist ein Instrument zu lernen eine wunderbare Möglichkeit, sich selbst zu entfalten, jeden Tag etwas Neues zu lernen, viel Freude dabei zu haben und sie mit anderen zu teilen. Der Musikverein Ummendorf bietet für interessierte Kinder die Ausbildung an einer Vielzahl verschiedenster Blasinstrumente, sowie am Schlagzeug an und hilft den Kindern so, den stressigen Schulalltag zu vergessen und gemeinsam mit Gleichaltrigen Musik zu machen und zu erleben. Je nach Ausbildungsfortschritt können die jungen Musiker im Vororchester, des Jugendblasorchesters und schließlich im Blasorchester das Erlernte umsetzen und gemeinsam musizieren. Mit diversen hochqualifizierten Instrumentallehrern stellen wir sicher, dass Ihre Kinder die bestmögliche Ausbildung am jeweiligen Instrument erhalten. Neben dem reinen Musizieren bietet die Jugendabteilung des Musikvereins regelmäßig Freizeitveranstaltungen wie Ausflüge, Zelt- und Probenwochenenden an, bei denen sich die Jungmusikerinnen und Jungmusiker bei Spaß und Spiel näher kennen lernen und Freundschaften fürs Leben schließen. Wenn auch Ihr Kind gerne ein Instrument erlernen möchte, so erhalten Sie bei unserer Jugendleiterin, Frau Claudia Schmid, Brucknerstr. 7, Ummendorf, unter der Telefonnummer 07351/23767 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! weitere Informationen zur Jugendarbeit im Musikverein Ummendorf und zur Anmeldung. Der Anmeldeschluss ist der 31. Juli 2015.
Die Musikerinnen und Musiker des Musikvereins Ummendorf freuen sich schon sehr auf viele interessierte Kinder, die auch ein Teil dieser Gemeinschaft werden wollen.

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Ummendorf / sz Herrliches Sommerwetter, ein Meer bunter Rosen und ein Schloss als malerischer Hintergrund – so hat sich der Ummendorfer Rosenmarkt am Samstag seinen Besuchern präsentiert. Und die kamen in Scharen in den Schlosspark, in dem es viel zu entdecken gab.

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Ein überschaubarer Markt mit dennoch großer Auswahl, und das vor der Kulisse
des Schlosses – das erklärt, warum der Ummendorfer Rosenmarkt bei den
Besuchern so beliebt ist. (Foto: Manfred Waldeck)

Absolut im Vordergrund standen natürlich die Rosen. Es gab sie in allen Varianten und vielen Farben – von schneeweiß bis blutrot. Mehrere Gärtnereien präsentierten die unterschiedlichsten Sorten. Kunsthandwerker boten ihre Produkte an. Und der Musikverein Ummendorf als Veranstalter bewirtete mit Essen und Getränken sowie Kaffee und Kuchen.

Der Rosenmarkt ist Teil des Schlossfestes und gilt seit Jahren als Geheimtipp bei Besuchern aus der näheren und weiteren Umgebung. „Alles ist kompakt beieinander", „das tolle Ambiente mit dem Schloss", „es gibt alles und trotzdem ist es überschaubar" – so kommentierten sie ihren Besuch in Ummendorf.

Die Korbflechter waren zum ersten Mal dabei. Früh morgens sind sie in der Nähe von Bamberg aufgebrochen, um rechtzeitig in Ummendorf ihre Waren zu präsentieren. Sie zeigten, wie ihre Körbe entstehen, und ließen sich bei der Arbeit auf die Finger schauen. Der kleine Familienbetrieb verarbeitet Weidenruten aus eigenem Anbau. Die unterschiedlichen Farben der Ruten geben den Körben ein buntes Aussehen.

Andere Stände boten Köstlichkeiten für den Gaumen an oder pfiffige Accessoires zur Verschönerung des eigenen Gartens. Bemalte Ziegel, lustige Figuren auf Zaunpfählen und viele andere Ideen waren zu sehen. Und wem die echten Rosen zu schnell verblühen, der konnte sie auch in Form eines kunstvollen Schmuckstücks mit nach Hause nehmen – oder als Blüte aus gebranntem Ton. Alle Blütenblätter sind einzelnen von Hand aus Ton geformt und dann zur Blüte zusammengesetzt, betonten die Anbieter. An einem kleinen Stand im Eingangsbereich konnten „Taschen mit Pfiff und Gesicht" bestaunt werden, bunte, handgenähte Taschen mit lustigen Figuren verziert. Und wer einen Blumenstrauß mit heim nehmen wollte, durfte den Floristinnen beim Binden zusehen.

„Wir haben ein prima Angebot mit einer guten Struktur", ist sich Herbert Lang, der Vorsitzende des Ummendorfer Musikvereins, sicher. „Es ist der besondere Mix." In diesem Jahr wurde eine zusätzliche Kaffeeecke neben der Bühne eingerichtet und von den Gästen sehr gut angenommen. „Wir haben inzwischen einen guten Kundenstamm und sind mit dem derzeitigen Umfang der Veranstaltung sehr zufrieden", erläuterte Herbert Lang, auf dessen Vereinsshirt „Präsident Herbert" zu lesen war. Eine Vergrößerung der Veranstaltung ist deshalb nicht geplant, obwohl der Platz dafür vorhanden wäre.

Jugend-Blasorchester Ochsenhausen-Ummendorf

Bei schönstem Wetter war das Jugendblasorchester Ochsenhausen-Ummendorf auch dieses Jahr wieder beim Zeltwochenende in Awengen. Bei vielen witzigen Spielen, die Betreuer Christopher Lang organisiert hatte, lernten die jungen Musiker sich kennen und hatten gemeinsam viel Spaß. Nachdem sich die Jugendlichen bei sensationellen Wasserspielen, Parcours und Schubkarrenrennen verausgabten, wurde dann abends zusammen Feuer gemacht, gegrillt und gegessen. Richtig gemütlich wurde es natürlich bei Stockbrot und beim Singen mit der Gitarre am Lagerfeuer.

Eine kurze Nacht, ein Mitternachts-Geburtstagsständchen für Kathrin Janke, ein gemeinsames Frühstück und dann mussten die Kinder auch schon bald ihre Zelte wieder abbrechen. Alles war perfekt.

Schön, was unsere Jugendlichen gemeinsam alles schaffen und bewegen. Vielen Dank an die vielen Helfer - nächstes Jahr gerne wieder!

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Ummendorf / sz Die Ummendorfer Musiker beherrschen nicht nur ihre Instrumente, sie können auch mit Schlagbohrmaschine, Säge und Wasserwaage umgehen. Diese Fähigkeiten sind zurzeit gefragt: Der Musikverein Ummendorf baut für das Blasorchester und die Ausbildung des Nachwuchses neue Proberäume aus. Ein gewaltiges Unterfangen, das viel Einsatz verlangt und eine Menge Geld kostet.

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Für die Verantwortlichen war es dennoch keine Frage, dass sie die Gelegenheit ergreifen, die sich durch den Neubau der Mehrzweckhalle in Ummendorf ergibt. Denn über die bisherige Situation im Keller der Schule sagte der Moderator Reinhold Hörnle beim Frühjahrskonzert: „Stellen Sie sich vor, Sie stehen mehrere Stunden in der Woche neben einem Presslufthammer – ohne Gehörschutz.

Schlechte Akustik

Das sind Dezibel-Bereiche, die in unserem derzeitigen Proberaum durch schlechte akustische Bedingungen während einer Probe üblich sind.“ Hinzu kommt, dass der Umfang des Übungsbetriebs zugenommen hat. Außer dem Blasorchester und den vereinseigenen Nachwuchsgruppen erhalten jede Woche rund 50 Kinder und Jugendliche Instrumentalunterricht. Nach Gesprächen mit dem damaligen Vorsitzenden Josef Kuhn bezog die Gemeinde den Wunsch des Musikvereins in ihre Planungen ein und lässt die neuen Proberäume in der Halle bis zum Stadium des „veredelten Rohbaus“ erstellen, wie Bürgermeister Klaus Bernd Reichert zu sagen pflegt. Den Ausbau übernehmen die Musiker selber. Schon in der Planungsphase war der Sachverstand der vereinsangehörigen Baufachleute gefragt: Außer der Lage des Probelokals spielte für die Musiker in den unzähligen Sitzungen mit Ingenieuren und Architekten der Aspekt der Akustik eine „ganz wesentliche“ Rolle. Und seit März, seitdem der Rohbau der Halle steht, heißt es Anpacken: Alois Lerner, Anton Mayer, Simon Rothenhäusler, Klaus Lang und Andreas Lerner planen jeweils ein eigenes Gewerk, bestellen die nötigen Materialien und koordinieren die Arbeitseinsätze der Vereinsmitglieder.

In Abstimmung mit den Profis, die die gesamte Halle bauen, kommen die Musiker manchmal abends unter der Woche und an unzähligen Samstagen, um Fliesen und Fußbodenbeläge zu legen, die Deckenverkleidung anzubringen und Schalldämmelemente herzustellen. Die einen greifen zum Malerpinsel, die anderen zum Besen, wieder andere verputzen oder legen bei den Sanitär- und Elektroinstallationen Hand an. Alle 70 Aktiven des Blasorchesters machen mit, auch die Frauen und viele, die keine Heimwerker sind. Darauf legt der Vereinsvorsitzende Herbert Lang Wert: „Ich sage zu meinen Baufachleuten, bitte schaut drauf, dass alle die Gelegenheit haben mitzumachen.“ Die Planungen sehen mehrere Tausend Stunden an Eigenleistungen vor – im Gegenwert von 120000 Euro.

Doch damit ist es nicht getan. So betragen die Materialkosten etwa 140000 Euro. Die Vereinsmitglieder tragen selber zur Finanzierung bei: Mit dem Bauvorhabens beschloss die Mitgliederversammlung zugleich einen Mitgliedsbeitrag, den es vorher nicht gab. Trotzdem musste der Verein einen Kredit über 70000 Euro aufnehmen. „Spenden helfen uns, diesen Kreditbetrag zu reduzieren“, sagt der Vorsitzende Herbert Lang. Die Mitglieder trügen schon eine Doppelbelastung: „Sie zahlen nicht wenig und haben die Arbeitsbelastung.“ Darum sind die Musiker über Unterstützung froh. Sie haben schon etwas gesammelt, darunter eine ganz außergewöhnliche Einzelspende von Renate Neudeck. „Aber wir sind noch lange nicht am Ende“, sagt Herbert Lang.

Angetrieben werden die Musiker durch das Anliegen, junge Menschen für Musik zu begeistern, und einen großen Teamgeist. Schließlich wirken im Musikverein 14-Jährige und 74-Jährige zusammen, müssen sich in Lautstärke und Tempo abstimmen und immer den gemeinsamen Ton treffen.

Wer spenden möchte kann Geld auf dieses Spendenkonto überweisen: IBAN: DE97 6546 1878 0060 4470 36 bei der Raiffeisenbank Riss-Umlach eG (BIC: GENODES1WAR). Auf Wunsch werden Spendenquittungen ausgestellt. Ab Spendebeträgen von 500 Euro werden die Geldgeber namentlich auf der Spendenwand im Probelokal verewigt.