Ein Nachmittag für den musikalischen Nachwuchs: Beim Vorspiel des Musikvereins Ummendorf „Jugend musiziert“ in der Gemeindehalle in Ummendorf standen mehr als 120 Kinder und Jugendliche auf der Bühne.
Bei dem von den Jugendleitern Christina Schmid und Christopher Lang moderieren Vorspiel zeigten die jungen Musiker ihr Können.
Den Einstieg in die Veranstaltung gestaltete das Vororchester unter der Leitung von Lisa Korntheuer. Als erste Gruppe stand die von Claudia Schmid und Petra Janke auf der Bühne. Sie verstehen es seit Jahren, den Kleinen in der Blockflötengruppe die musikalischen Grundlagen beizubringen.
Petra Glasneck ist die Leiterin der Ummendorfer Grundschulbläser. Zusammen mit den Kindern zeigte sie, wie schnell diese Blasinstrumente erlernen könnten und Begeisterung für ihr Instrument aufbringen.
Einzeln und in Gruppen haben die Kinder mit ihren Instrumenten anschließend vorgetragen, was sie in den vergangenen Monaten gelernt haben. Die erste Blechbläsergruppe waren die Trompetenschüler, mit ihrem Lehrer Michael Bischof. Ob als Solist, in Gruppen oder alle 14 Trompeter gemeinsam, die Stücke klangen stimmig. Es folgten die Schlagzeuger unter der Leitung von Michael Porter, die das Publikum mit mitreißenden Rhythmen.
Bettina Krämer setzte mit ihren Querflötenschülerinnen einen Kontrapunkt. Auf der sanfteren Querflöte spielte der Nachwuchs langgezogene, ruhige Melodiebögen. Die Klarinettistinnen hingegen mit ihrem Ausbilder Charly Petermann spielten passend zur Adventszeit weihnachtliche Musikstücke. Danach waren die 13 Saxophone von Ausbilder Dimitri Frenkel an der Reihe. Sie interpretierten in unterschiedlichen Besetzungen auf ihren Alt-, Tenor- oder Baritonsaxophonen klassische und zeitgenössische Musikstücke. Den Abschluss bildete auch dieses Jahr wieder die Tuba. Unter der Leitung von Klaus Natterer und Laura Rothenhäusler trugen sie extra dafür intonierte Weihnachtslieder vor.
Rund 300 Zuhörer waren in die Gemeindehalle gekommen und hörten den Musik-Vorträgen der Kinder und Jugendlichen zu.

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Mehr als 120 Kinder traten beim Musiknachmittag in Ummendorf auf und zeigten unter anderem an den Flöten, Saxophonen und Tubas ihr Können.

Mehr als 60 Aussteller, prachtvolles Wetter und ein erstauntes und kauffreudiges Publikum haben den Ummendorfer Rosenmarkt zu einem blühenden Erfolg gemacht. Den Rahmen zum duftenden Blütenprogramm bildeten das stilvolle Ambiente des Schlossgartens und unterhaltsame Bläserensembles. Im Mittelpunkt aber standen naturgemäß die Königinnen der Blumen: Wildrosen und Kulturrosen.
Kletterrosen und Beetrosen, Stoffrosen am Stiel und Keramikrosen im Moosbettchen wetteiferten in ihrer Schönheit und das Schild „Duftrosen“ war der Fingerzeig für ein weiteres Sinneserlebnis. Thomas Dobler aus Scheinhausen fügte seinen Rosenpavillion bereits am Vortag zusammen, die Schussenriederin Elisabeth Straub war jedoch seit halb Fünf auf den Beinen. „Um viertel Sechs war Abfahrt und dann haben wir zwei Stunden lang aufgebaut“, erzählt sie. Die Besucher danken es ihr und den anderen Ausstellern mit interessierten Fragen, viel Lob und Anerkennung.
Die einen haben Fotos von der Insel Mainau dabei und wissen ganz genau, was sie wollen – die Unentschlossenen brauchten Hilfe. „Was soll es für eine Farbe sein?“ fragte der Händler zuerst und versicherte: „Die riecht man am anderen Ende des Gartens noch!“
Barbara Tschoepe aus Markdorf saß ein wenig abseits vom Trubel und war ganz versunken in ihre bezaubernde Arbeit. „Das Kränzlebinden wurde mir in die Wiege gelegt“, erzählt sie schmunzelnd. „Ich bin in einer Gärtnerei aufgewachsen und mache es immer noch gern – obwohl es in den Achtzigern als spießig galt.“
Korb nach kurzer Zeit gefüllt
Auch Sabine Batzill aus Hochdorf hatte ihren Korb bereits nach kurzer Zeit gefüllt und war voll des Lobes über die Auswahl. Sie zeigt fröhlich auf winzige Blüten, nicht mal einen Zentimeter groß. „Ich hab ein Rosengärtle mit einem weißen Bänkle und da fehlt genau so was“, erzählt sie. Ihr Konzept ist die unkomplizierte Frische. „Ich mach da nicht lang rum, ich mach ein Loch, drück das Rösle rein und dann dürfen die alle wachsen, wie sie wollen. Ich mag es gern natürlich und ein bissle wild.“
Selbstverständlich gab es auch jene Rosenfreunde, die sich um den Ph-Wert des Bodens und den Standort sorgten und aufmerksam die Pflanzanleitungen lasen. Gefragt nach dem Kriterium für ihre Auswahl, antworteten jedoch viele so wie eine Besucherin, mit den Worten: „Weil sie so arg schön ist und haargenau in unseren Garten passt!“
Und wer gar kein Gärtlein hat? Der hatte die Wahl der Qual zwischen Rosenwein und Rosenkissen, Rosenquarz und Rosenöl, Rosenwein und Rosenkuscheldecken und kann in Rosengummistiefeln spazieren gehen.

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Die Hochdorferinnen Ulrike Embrinati und Sabine Batzill fühlten sich inmitten der Rosenpracht sichtlich wohl (Foto: Angela Körner-Armbruster)

Am Wochenende des 9. und 10. Juni war das Jugendblasorchester Ochsenhausen-Ummendorf auch dieses Jahr wieder beim Zelten in Awengen. Bei hervorragendem, sonnigem Wetter verbrachten die jungen Musikerinnen und Musiker zusammen mit den Jugendleitern Christina Schmid und Christopher Lang einen Tag und eine Nacht voller Spiel und Spaß. Bei lustigen Gruppenspielen tagsüber und einem gemeinsamen Grillen am Lagerfeuer zu Gitarrenmusik abends, hatten die Jugendlichen die Möglichkeit ihre Musikerkameraden noch besser kennen zu lernen. Nach einem ausgiebigen Frühstück am nächsten Morgen machten sich die 19 Jungen und Mädchen dann wieder auf den Heimweg. Alles in allem war es wieder einmal ein wunderbares Wochenende für das Jugendblasorchester Ochsenhausen-Ummendorf. Ein großer Dank gebührt den Jugendleitern Christina Schmid und Christopher Lang für Ihren ehrenamtlichen Einsatz für die Jugendausbildung im Musikverein Ummendorf.

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UMMENDORF (sz) - Der Ehrenvorsitzende des Musikvereins Ummendorf Josef Kuhn ist beim Frühjahrskonzert mit der Ehrennadel in Gold mit Diamant ausgezeichnet worden. Er musiziert seit 50 Jahren im Musikverein und war 18 Jahre lang Vorsitzender. Zudem erhielt er vom Vorsitzenden Herbert Lang die Ehrenurkunde des Blasmusikverband Baden-Württemberg überreicht. Josef Kuhn war nicht nur bei der Planung des Kreismusikfests 1999 und der Initiierung des alljährlichen Schlossfests federführend, sonder auch sonst vielfältig engagiert im Verein. Für 30-jähriges Engagement in der Blasmusik wurde Ulrike Hlawatschek mit der Ehrennadel in Gold und einer Urkunge geehrt. Mti dieser Auszeichnung wurden auch Klaus Lang und Anton Mayer ausgezeichnet, welche seit 40 Jahren begeistert musizieren. Andrea Furtwängler, Elke Rothenhäusler, Ralf Werkmann und Johannes Lang wurden für 20 Jahre musizieren mit der silbernen Ehrennadel ausgezeichnet.

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