Am vergangenen Samstagabend hat der Musikverein Ummendorf das vorweihnachtliche Gemeinschaftskonzert zusammen mit dem Männergesangverein Frohsinn veranstaltet. Zu diesem Konzertabend in der neuen Gemeindehalle sind weit über 300 Zuhörer gekommen, um sich vom Blasorchester des Musikvereins unter der Leitung von Martina Rimmele und den Sängern des MGV mit einem anspruchsvollen aber auch besinnlichen Programm in die Vorweihnachtszeit einstimmen zu lassen. Mit Liedern wie „Ein Lied klingt in mir“ von Richard Strauss-König oder „Es kommt ein Schiff geladen“ von Jean de Conches gestalteten die Sänger des Männergesangvereins unter der Leitung von Mirjam Männer den ersten Konzertteil. Unter anderem mit weihnachtlichem und besinnlichem Gesang beim „Traum der Weihnachtszeit“ von Pasquale Thibaut und „Friede auf Erden“ von Manfred Bühler beendeten die Sänger ihr Programm.
Im zweiten Konzertteil konnten sich die Zuhörer beim festlichen Eröffnungsstück „Grand March“ von Soichi Konagaya von der hervorragenden Akustik der neu gebauten Gemeindehalle überzeugen. Mit „Vesuvius“ vertonte Frank Ticheli den berühmten gleichnamigen Vulkan mit einem rhythmischen Tanz und beschreibt das Ende der an seinem Fuße liegenden Stadt Pompeii. Mysteriöse, orientalische Klänge und ein bezauberndes Oboen-Solo von Ulrike Hlawatschek im ruhigen Mittelteil entführten die Zuhörer beim Märchenstück „Persis“ von James L. Hosay in die persische Stadt Persepolis. Der 5. Satz „Hobbits“ der Sinfonie Nr. 1 „Der Herr der Ringe“ von Johan de Meij ist den kleinen Halblingen im Auenland in Mittelerde, dem Schauplatz der dreibändigen Buchreihe „Der Herr der Ringe“ von J. R. R. Tolkien, gewidmet. Die MusikerInnen erzählten hier musikalisch versiert und mit einem tollen Klangbild das Wesen und den Alltag der Hobbits. Um die Zuhörer am Ende des Gemeinschaftskonzerts in die Weihnachtszeit einzustimmen, interpretierte das Blasorchester  bei „In the Christmas Mood“ von John Wasson amerikanische Weihnachtslieder im Big-Band Sound. Mit klassischen, weihnachtlichen Klängen bei „Tochter Zion“ von Georg Friedrich Händel verabschiedete der Musikverein die Zuhörer in die schönste und besinnlichste Zeit des Jahres.

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Der Musikverein Ummendorf bedankt sich bei allen, die zum Gelingen dieses Konzertabends beigetragen und dem Männergesangverein Frohsinn für die Mitgestaltung und Unterstützung.

Am vergangenen Sonntag hat der Musikverein wie jedes Jahr am ersten Advent das Konzert „Jugend Musiziert“ veranstaltet. Bei schöner und besinnlicher Atmosphäre kamen weit über 150 Zuschauer in den Karl und Renate Neudeck-Saal des neu gebauten Probelokals des Musikvereins und ließen sich vom Können der jungen NachwuchsmusikerInnen und der erfolgreichen Jugendarbeit des Musikvereins überzeugen. Insgesamt über 100 Kinder und Jugendliche haben in intensiver Probenarbeit mit ihren Ausbildern ein vielseitiges und anspruchsvolles Programm erarbeitet. Die Verantwortlichen für die Jugendarbeit im Musikverein Claudia Schmid und Christopher Lang führten gekonnt durch das Programm, welches von klassischen Werken wie der „Ouvertüre zu Wilhelm Tell“ (Bläserklassen) bis hin zur weltbekannten Melodie von Star Wars reichte. Von Weihnachtsliedern wie „In der Weihnachtsbäckerei“ (Trompeten) sowie schwungvollen Rhythmen beim „Recorder Rock“ (Flötengruppe und Jugendvororchester) gelockt, kam sogar der Nikolaus mit samt Knecht Ruprecht und dem goldenen Buch und brachte den Kindern ihre wohl verdienten Geschenke.

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Der Musikverein Ummendorf bedankt sich bei allen Mitwirkenden, sowie den Eltern und Zuschauern, die diesen Nachmittag zu einem solch fröhlichen Auftakt in die Adventszeit gemacht haben. Ein großer Dank gilt auch der Gemeinde Ummendorf für die tolle Unterstützung unserer Jugendarbeit.

Im Rahmen des 17. Euro-Musique Festivals hat sich das Jugendblasorchester Ochsenhausen-Ummendorf am 21. Juni voller Vorfreude und bei freundlichem Wetter auf den Weg nach Rust in den Europapark gemacht. Die 38 jungen Musiker musizierten unter der Leitung von Dirigent Dimitri Frenkel auf der Freilichtbühne unter dem Motto „Italien“ und überzeugten die Zuhörer mit ihrem ausgereiften Konzertprogramm und beeindruckendem Klang, sowie musikalischer Vielseitigkeit. Natürlich kam auch der Spaß nicht zu kurz und die jungen Musikerinnen und Musiker konnten sich den Rest des Tages auf dem Erlebnispark-Gelände vergnügen. Dabei gab es allerlei Attraktionen zu bestaunen und die Jugendlichen konnten sich von den zahlreichen Fahrgeschäften wie dem „Silver Star“ und verschiedensten Wasserbahnen in die Sitze drücken lassen. Jung und Alt war anzusehen, wieviel Freude sie bei diesem einzigartigen Erlebnis hatten, schon bald waren alle Fahrgeschäfte ausprobiert und die Jungen und Mädchen des Jugendblasorchesters machten sich mit hoffentlich nicht so flauem Magen, aber sicherlich mit Wehmut ob des zurückliegenden Ausflugs, wieder auf den Heimweg ins Ländle, bei dem natürlich das Deutschland-Spiel live im Radio mitverfolgt wurde.

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Für die Jugendlichen war dieser Tag eine willkommene Abwechslung vom anstrengenden Schulalltag und eine hervorragende Kombination aus Freude am gemeinsamen Musizieren und Freizeit-Spaß mit reichlich Nervenkitzel. Der Musikverein wünscht allen Musikerinnen und Musikern weiterhin viel Freude und Erfolg beim gemeinsamen Musizieren und der nächsten Konzertvorbereitung. Ein großer Dank gilt auch den Jugendleitern Christopher Lang und Claudia Schmid für die stets hervorragende Organisation dieser einzigartigen Freizeitangebote für unseren Musikernachwuchs.

Am vergangenen Wochenende fand wie jedes Jahr im Rahmen des Schlossfestes wieder der Rosenmarkt statt. Am Samstag konnten die Besucher allerlei Rosen, Blumen, Kunsthandwerk und Schmuck bestaunen, welche die Aussteller an ihren Ständen in der idyllischen Atmosphäre im Schlossgarten anboten. Bei unerwartet schönem Wetter wurde von den Helfern des Musikvereins Ummendorf auch hervorragend für das leibliche Wohl aller Gäste des Rosenmarktes gesorgt. Abends begeisterte dann die Band „Copy-Shop“ mit Hits von den 70ern bis heute wieder einmal für ausgelassene Stimmung und die Tanzfläche war schon bald voller leidenschaftlicher Tänzer.
Bei bedecktem aber freundlichem und warmem Wetter kamen die Besucher am Sonntag in Scharen zum Schlossfest und bestaunten die Oldtimer der Bulldog-Freunde und lauschten den Klängen des Musikvereins Schweinhausen, sowie der Jugendkapelle, des Jugendvororchesters des Musikvereins Ummendorf und den Bläserklassen der Umlachtalschule. Die Kinder der Blockflötengruppe zeigten, wie gut sie auch schon in jungen Jahren musizieren können und die Nachwuchstalente des katholischen Kinder- und Jugendchors überzeugten die Zuhörer mit ihrem Gesang. Wieder sorgte das Bewirtungsteam in altbewährter Weise dafür, dass jeder hungrige Magen gefüllt wurde. Die Kinder konnten den ganzen Tag mit dem Zügle durchs Ort fahren oder sich am Süßigkeitenwagen erfreuen. Ein besonderes Highlight waren auch die Kutschfahrten, welche freundlicherweise von den Blutreitern der Blutreitergruppe Ummendorf angeboten wurden.

Fröhlicher Feierabend mit über 600 Besuchern

Den Abschluss des diesjährigen Schlossfestes bildete der Fröhliche Feierabend, bei dem die zahlreichen Besucher und viele Firmen aus der Region nach einem erfolgreichen Arbeitstag bei sehr freundlichem und sonnigem Wetter und bei fabelhafter Bewirtung mit Haxen, Vesper, Salat und Schmankerln vom Grill ihren wohlverdienten Feierabend genossen. Wie im letzten Jahr war die Seniorengemeinschaft Ummendorf mit großem Abstand die größte Gruppe des Abends. Der Musikverein Ummendorf, unter der Leitung von Dirigentin Martina Rimmele, heizte den Besuchern mit Unterhaltungsmusik von Polka bis zu Hits von Udo Jürgens ein und sorgte für eine ausgelassene Feierabendstimmung. Unsere Kameraden vom Instandsetzungszentrum 12 haben nicht nur zu dieser tollen Stimmung beigetragen, sondern uns auch wieder beim Abbau der Bestuhlung geholfen.
Der Musikverein Ummendorf bedankt sich bei allen Ausstellern und Besuchern unseres Schlossfestes für ihren Besuch. Ein ganz besonderes Dankeschön geht an alle ehrenamtlichen Helfer und Kuchenspender, sowie an die Firmen Filser & Sohn GmbH und Lachmair Heizung und Sanitär für die technische Unterstützung. Ein großer Dank gebührt auch der Bäckerei Zoll, der Metzgerei Traub und des Bräuhauses Ummendorf für die ständige Bereitschaft und hervorragende Zusammenarbeit. Nur durch dieses große Engagement aller Beteiligten konnte das Festwochenende so erfolgreich durchgeführt werden!

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Ummendorf/sz Die Gemeinde Ummendorf hat gestern die neue Mehrzweckhalle offiziell eingeweiht und mit einem Tag der offenen Tür an die Bevölkerung übergeben. Symbolisch bekam Bürgermeister Klaus B. Reichert von Architekt Hans-Peter Klingler dafür einen großen Schlüssel überreicht. Die Halle ist mit rund 5, 7 Millionen Euro im geplanten Kostenrahmen geblieben, allerdings wurde die vorgesehene Bauzeit um rund ein halbes Jahr überzogen. Insgesamt wurde an der neuen Halle, die vorwiegend der Kultur, aber auch dem Ummendorfer Vereins- und Schulsport dienen soll, knapp zwei Jahre gebaut.

Es ist ein Schmuckstück geworden. Dem Ertinger Architektenbüro Schirmer und Partner mit Hans Peter Klingler an der Spitze ist ein Bauwerk gelungen, das modernen Ansprüchen genügt, sich aber auch gut in die oberschwäbische Landschaft anpasst. Die alte Turn-und Festhalle, die an diesem Standort untergebracht war, musste vor allem aus brandschutzrechtlichen Gesichtspunkten weichen. „Wir wollten zuerst sanieren, dann haben uns aber alle Fachleute überzeugt, dass diese keinen Sinn mache“, erinnerte sich Reichert an die Anfänge der Planungsphase. Der Gemeinderat habe sich sehr intensiv – und das über zwei Perioden hinweg – mit dem Projekt beschäftigt und gleich zu Beginn die Vereine mitgenommen und in die Planungen miteinbezogen. „Darüber sind wir sehr dankbar, denn die neue Halle wird erst durch die Vereine mit Leben erfüllt“, sagte stellvertretend für die Vereine, der Vorsitzende des Ummendorfer Musikvereins, Herbert Lang.

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Architekt Hans-Peter Klingler (links) über gab den symbolischen Schlüssel für die neue Mehrzweckhalle an
Ummendorfs Bürgermeister Klaus B. Reichert und bedankte sich für die hervorragende Zusammenarbeit.
(Foto: SZ- Michael Mader)

5000 Stunden im Einsatz

Der Musikverein untermalte gemeinsam mit dem Männergesangverein die Einweihungsfeier der Halle. Rund 5000 Arbeitsstunden und rund 120 000 Euro –finanziert aus Krediten, Spenden und Mitgliedsbeiträgen – hat der Musikverein in den hinteren Trakt der Halle gesteckt. „Die Gemeinde hat uns sozusagen nur die äußere Hülle zur Verfügung gestellt, das Innenleben konnten und mussten wir selbst stemmen und gestalten“, erklärte Herbert Lang. Dort sind die Proberäume für das gesamte 70-köpfige Orchester sowie kleinere Räume für Einzel- und Gruppenunterricht untergebracht.

Bürgermeister Reichert brachte in seiner kurzen Ansprache seine Freude zum Ausdruck, dass das Projekt in Abwicklung und Umsetzung sehr gut geworden ist. Reichert betonte nochmals den Schwerpunkt Kultur, die in der Halle stattfinden soll, aber auch der Sportverein mit nahezu 1400 Mitgliedern bekomme neue Möglichkeiten zur Erweiterung des Angebots. Ungewöhnlich groß gebaut hat man die Bühne und auch das Foyer der Halle, um auch bestimmte Veranstaltungsarten nicht von vorn herein ausschließen zu müssen. Im Foyer soll künftig auch die Schülerspeisung der Umlachschule über die Bühne gehen. „Auch hier haben uns die Vereine bei der Planung sehr unterstützt“, so Reichert.

Diesen Ball nahm Architekt Hans-Peter Klingler gern auf. Er verglich den Bau der Halle mit dem Ziel einer guten Fußballmannschaft mit guten Spielern, Betreuern und Trainern. Im Frühjahr 2014 wurde durch den Abriss der alten Halle das Spielfeld geebnet. Klingler lobte ausdrücklich die Zusammenarbeit mit dem Musikverein, aber auch mit dem Gemeinderat, der die meisten Vorlagen der Architekten einstimmig bewilligte. Zudem habe das Zusammenspiel mit dem Bürgermeister, der die Verantwortung für das Projekt übernommen hatte, sehr gut funktioniert: „Wir haben zusammen großes Spielverständnis bewiesen während der vergangenen zwei Jahre.“

Nachhaltigkeit und geringer Ressourcenverbrauch waren neben dem Einhalten des Kostenrahmes die wichtigsten Ziele beim Bau der neuen Halle, so der Bürgermeister. So speist etwa ein eigenes Blockheizkraftwerk die Halle mit Energie. Bevor die Bevölkerung die Gelegenheit zur Besichtigung hatte, segneten die evangelische Pfarrerin Andrea Luiking und ihr katholischer Amtskollege Jürgen Sauter die Halle. Gemeinschaft und Gemeinwohl werde in dieser Halle gelebt, gaben die beiden Geistlichen den Ummendorfer mit auf den Weg.