„Valley’s  deep and the mountain’s so high … “ erklang  als Abgesang der Band  um halbzwei über einer selig wogenden Menge auf der Tanzfläche. Er beschloss einen Abend wie er glücklicher die Festhalle bisher wohl kaum gesehen haben dürfte. „ Shake Five“, eine Band reiferer Herren  - unter ihnen ‚Hansi‘ Hans-Dieter Otto, wohnhaft hier am Käpfle -  die in den 80zigen mal jung waren hatten ihre Fans und des restlichen Publikum, das sie noch nicht kannte, schon in der ersten halben Stunde so richtig in Partylaune gebracht. Die Halle füllte sich weitgehend zu Beginn der Veranstaltung und die Tanzfläche war schon bei erst Lied so voll, dass entschieden wurde die erste Tischreihe abzubauen um den Tänzern Raum zu schaffen. Die Songs von Barcley James Harvest, Queen, Uriah Heep, Ceedance Clearwater Revival, Beatles, Fleetwood Mac...  und  und  und  wie sie auch alle heißen mögen wurden von „Shake Five“  meisterlich, aber vor allen mit Gefühl und Seele auf der Bühne dargeboten, wie man es nur von Künstlern erwarten kann, die ihr Ding aus Liebe und nicht zum Broterwerb machen. Das Publikum tanzte unentwegt und trotz vieler Weingläser auf den verwaisten Tischen war Mineralwasser der heimliche Renner des Abends. Die Jugend des Vereins, zumeist geboren nach den Zeiten, deren Erinnerungen hier zelebriert wurden, war ebenfalls ganz hin und weg, tanzte und schaffte und jeder zweite Satz begann: ‚Wenn wir das das nächste Mal machen…’. In einer Raucherrunde vor draußen wurde es auf den Punkt gebracht: Es ist heute besser und schöner als in den schönsten Erinnerungen!
Dank an „Shake Five“, als da sind Alexander Bronner, Manfred Dufner, Hans-Dieter Otto, Peter Fischer und Dieter Kernler.