Konzertbericht Frühjahrskonzert 2009
UMMENDORF - Der Musikverein Ummendorf hatte zum traditionellen Frühjahrskonzert geladen und bot dem Publikum mit der Gemeinschaftsjugendkapelle Ochsenhausen-Ummendorf und dem Blasorchester am Samstag den 25. April ein eindrückliches und abwechslungsreiches Musikerlebnis.

Nach dem Aufzug der Gemeinschaftsjugendkapelle auf die Bühne konnte Vorsitzender Josef Kuhn sein Grußwort an einen erfreulicherweise vollbesetzten Saal richten. Die Arbeit der Gemeinschaftsjugendkapelle ist zum Ende des letzten Jahres als Testprojekt gestartet worden, um zu sehen, ob mit dem damit geschaffen vergrößerten Klangkörper den Jungmusikern eine attraktive Möglichkeit zum frischen und anspruchsvollen Musizieren geschaffen werden kann und ob die damit verbundenen erhöhten Aufwendung und Probenanfahrten von Jungmusikern und Eltern akzeptiert und geschultert würden.

Diese Gemeinschaftsjugendkapelle eröffnete nun das Konzert unter der Leitung von Dimitry Frenkel mit „Laurel Mountain Overture" von Douglas Court gefolgt von „The Battle of Varlar" von Rob Goorhuis. Mit diesen beiden Stücke hatte die Gemeinschaftsjugendkapelle vor einem Monat am Wertungsspiel in Baustetten teilgenommen und die Note ‚sehr gut‘ erhalten.

Im Rahmen des Konzertes wurden wieder Ehrungen für langjährige aktive Musikertätigkeit vorgenommen. Der Blasmusikkreisverbandsvorsitzende Walter Reklau führte diese Aufgabe in seiner bekannten frischen Art aus. Für 10 Jahre aktive Musikertätigkeit wurden Martin Furtwängler (Trompete), Andreas Lerner (Trompete) und Armin Moll (Tuba) mit der Nadel in Bronce geehrt. Für 20 Jahr aktive Musikertätigkeit wurde Dirigentin Martina Rimmele ausgezeichnet. Walter Reklau führte dazu eine beeindruckende Reihe von Stationen ihres musikalischen Werdegangs und ihrer Erfolge mit dem Musikverein Ummendorf und dem Städtischen Blasorchester Göppingen und der Jugendkapelle Göppingen auf. Für 30 Jahre wurden Frau Lucia Fischer (Klarinette/ Bassklarinette), Frau Claudia Schmid (Klarinette) und Herr Wolfgang Hepp (Kornett/Trompete) mit der Ehrennadel in Gold und Urkunde ausgezeichnet. Mit der Ehrennadel in Gold mit Diamant und Urkunde für 40 Jahre aktiver Musikertätigkeit wurden Herr Uli Bärsauter (Trompete) und Herr Hans Gäßler (Klarinette / Bassklarinette) ausgezeichnet.

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Die Geehrten: Martin Furtwängler, Andreas Lerner, Armin Moll, Lucia Fischer, Claudia Schmid, Wolfgang Hepp, Uli Bärsauter, Hans Gäßler, Dirigentin Martina Rimmele, Kreisverbandsvorsitzender Walter Reklau, Vors. Josef Kuhn

Nach den unterhaltsamen Ehrungen begeisterte die Jugendkapelle mit Sandra Keck an der Soloklarinette das Publikum mit ‘The wild cat blues" in einen Arrangement von Vlad Kabec. Die Solistin überreichte danach Dimitry Frenkel ein kleines Dankeschön in Form eines Tischtennisnetzes - dies damit sich jeder Jungmusiker auch einmal in schlagender Weise mit dem Dirigenten messen könne.

Den zweiten Konzertteil eröffnete das Blasorchester unter der Leitung von Martina Rimmele mit den Trompetenklängen dem „Concert Prelude" von Phillip Sparke. Danach wurden die Zuhörer an die Unwägbarkeit, an die Geheimisse und an die Macht des Windes mit dem Stück „Whispering Wind" von Maxime Aulio geführt. Gleichermaßen musiklisch wie optisch beeindruckte dabei das Spiel der Harfe, das dem Stück besonderen Zauber verlieh. Zu Serge Lancen viersätzigen Werk „Le Mont St. Michel" gingen im Saal die Lichter aus damit die Zuschauer einen ungehinderten Blick auf die Leinwand hatten, wo zur Musik beindruckende Bilder projiziert wurden. Das Stück beschreibt die Annäherung an den in der Meeresbucht liegenden Klosterberg, die nette Ablenkung auf grünen Wiesen am Wege, den tiefen Eindruck unbezwingbarer Macht und Trutz der Wehranlage und endlich den Aufstieg in die höchst gelegene Kirche in eine höchste und entgrenzte Sphäre.

Den Abschluss bildete das Stück „Frank Sinatra Hits Medley", wo Arrangeur Naohiro Iwai so geniale und unvergessliche Swingmelodien von Cole Porter und Irving Berlin wie „Cheek to Cheek", „ I get a kick out of you", „I've got you under my skin" und natürlich „My Way" verarbeitet hat. Die ganz besondere Note erhielt der Vortrag durch die Soli von Dimitry Frenkel am Saxophon und Christoph Mohr an der Posaune.

Für die dichte und gelungene musikalische Darbietung gab es reichlich Applaus, für den sich das Orchester nach dem Schlusswort mit dem Marsch „Die Regimentskinder" von Julius Fucik bedankte.

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Solist Dimitry Frenkel

 

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