| Weihnachtskonzert 2008 |
|
Beeindruckendes Konzert zu Weihnacht (SZ 20.12.2008) Ummendorf – Der Männersangverein“ Frohsinn“ und der Musikverein Ummendorf hatten zum traditionellen Gemeinschaftskonzert vor Weihnachten geladen und boten am Samstag den 20.12. dem zahlreichen Gästen ein eindrückliches Musikerlebnis. Eröffnet wurde das Konzert durch den Einmarsch der Sänger des Männergesangvereins auf die eigens für das Konzert aufgestellte Vorbühne. Diese Aufstellung gewährt ein verbesserte und klarere Akustik, wovon sich die Besucher während des Konzertes noch überzeugen konnten. Als Vertreter des veranstaltenden Musikvereines sprach Vorsitzender J. Kuhn die Grußworte an Gäste und Akteure. Die Sänger unter der Leitung von Simone Stemmler begannen ihren Vortrag mit den weihnachtlichen Stücken „O Herr gib Frieden“, „Wir warten auf das Licht“, „Im Winterwald“ und „Es ist so still geworden“ eröffnet. Besondere Akzente setzten die beiden Stücke „Er weidet seine Herde“ und „Sei stille dem Herrn“ mit Frau Andrea Müller als Solosängerin. Des Weiteren sangen der MGV „Im Lichterkleid“, „Weihnacht will es wieder werden“, S`wintert schon eina, `s ist kalt“ und „Waht da Schneewind“. Anschließend trug Frau Andrea Müller zwei weitere Soli vor: „Ten minutes ago“ aus Cinderella und das wohl bekannte „Happy X-mas“. Den guten Schluss bildeten die Stücke „Stern von Bethlehem“, „Engel gucken schon um`s Eck“ und „Ein kleiner weißer Schneemann“. Der Männergesangverein hatte sich auf der Vorbühne optisch und musikalisch gut in Szene gesetzt und das Publikum spendete Simone Stemmler und den Sängern reichlich Applaus. Nach einer kurzen Umbaupause begann der Musikverein seinen Teil besinnlich mit der „Yorkshire Ballad“ von James Barnes. Das Stück mit seiner klaren und zeitlosen Melodieführung gab dem Orchester und Publikum die Möglichkeit sich zu finden und zu öffnen. Mit „The Sword and the Crown“ von Edward Gregson hat Dirigentin Martina Rimmele mit dem Blasorchester in beeindruckender Weise ein Meisterstück umgesetzt, das mit seiner Dramatik das Publikum unwiderstehlich in den Bann zog. Verkürzt beschrieben handelt es sich bei dem Stück um die musikalische Reflexion dynastischer und kriegerischer Konflikte in England im frühen 15. Jahrhundert. Königsnamen und Begriffe wie Henry IV, Azincourt und Henry V bis zum hin zum von Shakespaere bekannten Bösewicht Richard III spielen hier ihre Rollen. Furios gegen einander anspielende Trompeten künden vom Konflikt, der sich zur Schlacht entwickelt, wo in gleicher Weise Pauken und Trommeln in einer wahren Orgie gegeneinander eindreschen. Aber auch Rückbesinnung und Trauer werden durch Mönchsgesang berührend ausgeformt, ebenso beschauliche Szenen durch Flöten und Oboensoli. Zum Finale wandelt sich das wüste Kriegtreiben in einen triumphalen Hymnus. Das Stück hat von Solisten und Musikern alles abverlangt und das Publikum nachhaltig beeindruckt, wie aus vielen Kommtaren in den Tagen nach dem Konzert zu entnehmen war.Mit „Second Suite for Band“ von Alfred Reed, ging’s musikalisch anspruchsvoll aber doch leichten Sinnes mit den Sätzen „Son Montuno“, „Guaracha“ und „Paso Doble“ weiter. Befeuernden Rhythmen, schwelgende Melodien, Trompetensignale wie Degenstreiche versetzten die Zuhörer unter die südliche Sonne von Spanien und Cuba.%20konzert%20dsc0 Stimmig zu Jahreszeit führte der Musikverein mit der Liedsammlung „Merry Christmas to Everyone“ zum Ende des Konzertes auf das Weihnachtsfest hin. |




